Unsere Einrichtung orientiert sich am einzelnen Kind. Durch Beobachten des Kindes, Einbeziehen des Kindes im Alltag, bei Planungen und durch regelmäßige Elterngespräche erfahren wir, was das einzelne Kind braucht um sich positiv zu entwickeln. Unsere Aufgaben sehen wir darin, das Kind in dieser Entwicklung zu begleiten.

In liebevoller und klarer Weise werden die Kinder begleitet. Die Kinder haben die Sicherheit der Stammgrupe, können diese aber verlassen. Durch Spielbereiche und Bildungsinseln und durch verschiedene Angebote an Material können die Kinder selbständig experimentieren, ausprobieren, ihre Fähigkeiten bilden und eigene Erfahrungen machen. Die Kinder erleben sich als Teil der Gemeinschaft, erfahren Regeln, treffen Absprachen und beteiligen sich aktiv.

Durch unser Angebot werden die Kinder ganzheitlich angesprochen.

pdfKindertagesstätte Regenbogen - Konzeption837 kB

In unserer Einrichtung erfahren die Kinder Anerkennung, Wertschätzung  und Ermutigung.

Unser evangelisches Profil

Unser evangelisches Familienzentrum zeichnet sich durch ein besonderes Profil aus. Dabei geht es um eine Grundhaltung, die sich dem biblisch-christlichen Menschenbild verpflichtet sieht. Nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern grundsätzlich. Wir sind kurz gefasst: fachlich gut, offen und freundlich, christlich, tolerant, solidarisch und kooperativ.

Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes, dies wird in der Bibel stets betont. Der Mensch ist von Gott gewollt. Evangelisch sein bedeutet: In dem Bewusstsein leben, dass du von Gott angenommen bist, so wie du bist. Weil Menschen Gottes Liebe geschenkt bekommen, hängt ihre Würde nicht von dem ab, was sie können, wissen und leisten.

Wir nehmen die Kinder und ihre Familien mit ihren Persönlichkeiten und Lebensgeschichten an. Wertschätzung, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Achtung gegenüber der Schöpfung werden im täglichen Miteinander gelebt.
Selbst- und Sozialkompetenzen werden gefördert. Unser Ziel ist der mündige Mensch.
Unser evangelisches Profil ist geprägt von Vergebung. Schwächen und Fehler machen ist erlaubt. Alle haben die Sicherheit auf einen Neuanfang.

Christliche Werte werden in unserer Kindertagesstätte erlebbar gemacht.

Unser Weg zum Familienzentrum

Als einzige Einrichtung aus dem Neckar-Odenwald-Kreis wurden wir ausgewählt, an dem Projekt: „Treffpunkt Familienkita“, entwickelt und begleitet von der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der BASF, teilzunehmen.

Ziel des Projektes war es, die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita zu intensivieren. Dabei ist das soziale Umfeld der Kita im Blick. Wir sehen uns als Teil der Gemeinde, öffnen uns den Menschen mit ihren Themen. Wir sind als Familienkita im aktiven Austausch mit Eltern, der Familie und vielen anderen Institutionen. Mit der Unterstützung von Fachexperten, Fortbildungen und Netzwerktreffen trägt das Programm dazu bei, dass wir uns als Kita öffnen und zum Familienzentrum werden. Momentan begleitet uns Frau Reuter vom Diakonischen Werk durch mehrere , vielfältige und wertvolle Fortbildungen zur Zertifizierung zum Familienzentrum. Diese werden wir im Herbst 2018 erhalten.

Wir pädagogischen Fachkräfte reflektieren unsere Haltung und sehen Eltern als Erziehungs- und Bildungspartner. Wir arbeiten mit Eltern und vielen anderen Partnern zusammen und stärken dadurch die ganze Familie.

Die Haltung der Erzieherinnen den Familien gegenüber spielt eine entscheidende Rolle, da der Umgang miteinander auf Vertrauen und Akzeptanz des Gegenübers basiert.

Wir verstehen uns als Bildungspartner der Kinder, Erziehungspartner ihrer Eltern und begleiten die Entwicklungsprozesse des Kindes darüber hinaus in Bildungspartnerschaft oder Elternarbeit. Für unsere ganzheitliche pädagogische Arbeit sind die Eltern und die Werte der Familien von zentraler Bedeutung.

Wir vertreten den Grundgedanken, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und ihnen Antworten auf ihre Fragen zu Erziehungs- und Bildungsthemen zu liefern. Letztendlich sollen die auf Bindung basierenden Beziehungen in der Familie gefestigt werden, da dies die Chance auf bestmögliche Entwicklung des Kindes erhöht. Die Familie als wichtigster Lebens- und Bildungsort für Kinder, an dem wertvolle Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung stattfinden, steht dabei im Fokus der Bemühungen.

Kinder wollen nicht, dass wir ständig für sie denken, alles für sie richten, entscheiden, organisieren und ausgestalten.

Unsere Kinder wachsen heute in einer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft auf. In der frühen Kindheit ist es deshalb wichtig, dass vielfältige Erfahrungsbereiche zum Erwerb von wertvollen Schlüsselkompetenzen, Wissen und Weltverständnis für Ihre Kinder zur Verfügung stehen. Dies kann aber nur gut gelingen, wenn ErzieherInnen und Eltern gemeinsam Verantwortung am Lern- und Entwicklungsprozess Ihrer Kinder tragen. Wir möchten Sie somit einladen, mit uns und für Ihr Kind eine „Erziehungspartnerschaft“ einzugehen.

Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Religiöse Erziehung
  • Die Projektarbeit
  • Waldpädagogik
  • (Teil)offene Gruppenarbeit mit Spielbereichen